Das Seminar Informatik ist ein Pflichtmodul im fünften Semester des Bachelorstudiengangs Informatik. Im Mittelpunkt steht die eigenständige Auseinandersetzung mit einem aktuellen Fach- oder Forschungsthema aus dem Bereich der Informatik. Die Themen werden in der Regel in Zweierteams bearbeitet.
Ziel des Seminars ist weniger die praktische Entwicklung eines Systems als die wissenschaftliche Erschließung eines zunächst unbekannten Themenfeldes. Auf Basis geeigneter Fach- und Forschungsliteratur wird das Thema recherchiert, strukturiert und fachlich eingeordnet. Die Ergebnisse werden in einer wissenschaftlichen Ausarbeitung dokumentiert und anschließend im Seminar präsentiert. Bestandteil der Präsentation ist außerdem die anschließende fachliche Diskussion mit den anderen Teilnehmenden.
Siehe auch:
Meine Themenvorschläge liegen überwiegend an der Schnittstelle von Informatik, Mensch-Computer-Interaktion, Design und neuen Technologien. Mögliche Themenfelder sind:
Von Studierenden, die eines meiner Themen wählen, erwarte ich eine eigenständige und vertiefte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Forschungsfeld. Ausgangspunkt sollen geeignete wissenschaftliche Publikationen sein, darunter sowohl grundlegende Arbeiten als auch aktuelle Forschungspublikationen. Von diesen aus soll weitere relevante Literatur eigenständig recherchiert werden. Ziel ist nicht nur eine Zusammenfassung einzelner Quellen, sondern eine nachvollziehbare Strukturierung und Einordnung des Themenfeldes.
Wichtig ist dabei, unterschiedliche Ansätze, Technologien oder Positionen miteinander zu vergleichen und deren Möglichkeiten und Grenzen kritisch zu diskutieren. Die Ergebnisse sollen in einer wissenschaftlichen Ausarbeitung nachvollziehbar dokumentiert und anschließend fachlich verständlich in einer klar strukturierten Präsentation vermittelt werden. Zur Bearbeitung gehört außerdem, die anschließende Diskussion vorzubereiten, fachliche Fragen beantworten zu können und die Diskussion sinnvoll anzuleiten. — Felix Hardmood Beck 2026/10/08 16:15
Die bereitgestellten Literaturhinweise dienen ausschließlich als Ausgangspunkt. Bestandteil der Seminarleistung ist die eigenständige Recherche nach weiterer geeigneter Fach- und Forschungsliteratur.
Im Vordergrund stehen wissenschaftliche Publikationen, insbesondere:
Die Seminararbeit und die Präsentation sollen nicht lediglich einzelne Publikationen zusammenfassen. Erwartet wird eine eigenständige Strukturierung des Themenfeldes sowie der Vergleich und die kritische Einordnung unterschiedlicher Ansätze, Technologien oder Positionen.
Die Bearbeitung der Seminarthemen erfolgt weitgehend eigenständig. Während des Semesters gibt es mehrere Möglichkeiten zur Abstimmung mit dem jeweiligen Betreuer bzw. der jeweiligen Betreuerin.
THEMENVERGABE
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KICK-OFF
Pflichttermin
Themenabgrenzung · erste Fragestellung · Startliteratur
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RECHERCHE & STRUKTURIERUNG
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├──── freiwillige Sprechstunde ca. alle 2 Wochen
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SCHULTERBLICK
Pflichttermin · etwa Semester-Mitte
Fragestellung · Gliederung · Literatur · erste Erkenntnisse
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VERTIEFUNG & AUSARBEITUNG
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├──── freiwillige Sprechstunde ca. alle 2 Wochen
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PRESENTATION CHECK
Pflichttermin · ca. 2 Wochen vor der Präsentation
Struktur · Kernaussagen · Folien · Quellen · Diskussion
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PRÄSENTATION & FACHDISKUSSION
Der Kick-off dient der ersten gemeinsamen Eingrenzung des Themas. Besprochen werden insbesondere:
Etwa alle zwei Wochen besteht die Möglichkeit zu einem freiwilligen Abstimmungsgespräch. Die Termine dienen zur Besprechung konkreter Fragen oder Probleme bei Recherche, Strukturierung und Ausarbeitung. Eine Teilnahme ist nicht verpflichtend.
Der Schulterblick findet etwa zur Mitte der Bearbeitungszeit statt und ist verpflichtend.
Zum Termin sollen mindestens vorliegen:
Ziel des Schulterblicks ist es zu überprüfen, ob Thema, Recherche und Argumentationsstruktur tragfähig sind und gegebenenfalls rechtzeitig nachzusteuern.
Etwa zwei Wochen vor der eigentlichen Seminarpräsentation findet ein weiterer verpflichtender Abstimmungstermin statt.
Zu diesem Zeitpunkt sollen die inhaltliche Struktur und die wesentlichen Aussagen der Präsentation weitgehend abgeschlossen sein. Besprochen werden insbesondere:
Die obere Grafik zeigt beispielhaft, wie eine wissenschaftliche Seminarpräsentation aufgebaut werden könnte. Die dargestellten Folien dienen dabei ausschließlich als Orientierung und stellen weder eine verbindliche Anzahl noch eine feste Reihenfolge dar. Im Unterschied zur schriftlichen Arbeit sollte die Präsentation Inhalte deutlich stärker verdichten: Statt längerer Textpassagen stehen klare Kernaussagen, ausgewählte Abbildungen, Diagramme, Tabellen oder schematische Darstellungen im Mittelpunkt. Eine gute Daumenregel ist es pro Minute Präsentationszeit mit etwa einem Slide zu rechnen. 20 Minuten Zeit geben also etwa 20 Slides Struktur auf denen man aufbauen kann. Die roten Hinweise verdeutlichen eine mögliche Dramaturgie: Vom Einstieg in das Thema über Motivation und Fragestellung, Grundlagen und Forschungsstand bis hin zu Vergleich, Diskussion und Fazit. Entscheidend ist, dass ein nachvollziehbarer roter Faden entsteht und die Präsentation nicht lediglich die Kapitel der Seminararbeit Folie für Folie wiederholt. Umfang und Gewichtung der einzelnen Teile richten sich nach der jeweiligen Fragestellung; am Ende sollten die zentralen Erkenntnisse klar zusammengeführt und eine fachliche Diskussion ermöglicht werden.
Die schriftliche Seminararbeit dient der wissenschaftlichen Vertiefung des gewählten Themas. Der eigentliche Textteil der Ausarbeitung sollte 20 Seiten nicht überschreiten; Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis und gegebenenfalls Anhänge werden dabei nicht mitgezählt. Entscheidend sind eine klare Fragestellung, eine nachvollziehbare Argumentation und die eigenständige Einordnung des recherchierten Forschungsstandes.
Die obere Grafik zeigt beispielhaft den möglichen Aufbau einer Seminararbeit. Die dargestellten 20 DIN-A4-Seiten dienen ausschließlich der Visualisierung einer möglichen Struktur und entsprechen nicht einer verbindlichen Seitenzählung. Linien stehen schematisch für Fließtext, graue Flächen für mögliche Abbildungen, Diagramme oder Tabellen. Der Schwerpunkt liegt auf der textlichen wissenschaftlichen Argumentation; Visualisierungen sollen gezielt dort eingesetzt werden, wo sie zum Verständnis beitragen. Die roten Hinweise verdeutlichen den möglichen Verlauf von Einleitung und Grundlagen über Forschungsstand und Vergleich bis hin zu Diskussion, Fazit und Literaturverzeichnis. Umfang und Gewichtung der einzelnen Kapitel ergeben sich aus der jeweiligen Fragestellung und Argumentationsstruktur der Arbeit.
Bei der Ausarbeitung sollte insbesondere auf folgende Punkte geachtet werden:
Der Einsatz generativer KI-Systeme ist bei der Bearbeitung der Seminararbeit erlaubt, beispielsweise zur Ideenfindung, Strukturierung, sprachlichen Überarbeitung, Übersetzung oder Unterstützung bei der Recherche. Die inhaltliche Verantwortung für die Arbeit bleibt jedoch vollständig bei den Studierenden. Aussagen, Fakten, Zitate und insbesondere Literaturangaben, die mit Hilfe von KI erzeugt oder gefunden wurden, müssen eigenständig überprüft und anhand geeigneter wissenschaftlicher Quellen belegt werden. KI-generierte Inhalte dürfen nicht ungeprüft übernommen werden und ersetzen weder die eigene wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema noch die eigenständige Analyse und Argumentation. Der Einsatz von KI soll transparent gemacht werden; am Ende der Arbeit ist kurz anzugeben, welche Werkzeuge verwendet wurden und für welche Arbeitsschritte sie zum Einsatz kamen. Umfangreichere direkt übernommene KI-generierte Textpassagen sind nicht Bestandteil einer eigenständigen wissenschaftlichen Leistung und sollten vermieden werden.
Die Seminararbeit ist spätestens am letzten Tag der Vorlesungszeit des jeweiligen Semesters als PDF-Datei per E-Mail einzureichen. Die Datei soll eindeutig benannt werden und folgendem Schema entsprechen: Datum_Nachname1-Nachname2_Themenkuerzel.pdf. Beispiel: 20270205_Musterfrau-Mustermann_Spatial-Computing.pdf. Bitte darauf achten, dass die PDF vollständig ist, sich problemlos öffnen lässt und alle verwendeten Abbildungen, Tabellen und Quellen korrekt eingebunden sind.