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Aufgaben (CT 101 Design & Innovation, WiSe 2026/27)

Die nachfolgenden Teilaufgaben begleiten die Entwicklung des Semesterprojektes Things That Sound über das gesamte Semester. Die Aufgaben bauen grundsätzlich aufeinander auf, der Designprozess ist jedoch iterativ zu verstehen. Erkenntnisse aus späteren Arbeitsschritten können jederzeit dazu führen, frühere Entscheidungen zu überprüfen und einzelne Schritte erneut zu bearbeiten.

Dokumentieren Sie während des gesamten Semesters kontinuierlich Ihren Arbeitsprozess. Dazu gehören Recherchematerial, Fotos, Skizzen, Scribbles, Diagramme, Varianten, Modelle, Prototypen, Tests und Zwischenergebnisse. Die Dokumentation bildet später die Grundlage für Präsentation und Projektdokumentation.


Teilaufgabe 1

Recherchephase (Wochen 1–2)

In diesem Semester entwickeln Sie im Rahmen von Things That Sound ein physisches Audioobjekt. Wie dieses Objekt aussieht, welche Funktion es erfüllt und in welcher Situation es eingesetzt wird, steht zu Beginn noch nicht fest. Eine möglichst breit angelegte Recherche bildet daher den Ausgangspunkt der Projektentwicklung.

Im nächsten Seminartreffen werden die wichtigsten Erkenntnisse der Recherche vorgestellt und diskutiert.

Achten Sie darauf, dass alle Arbeitsschritte kontinuierlich dokumentiert werden. Analoge Skizzen, Diagramme oder andere relevante Arbeitsergebnisse sollten rechtzeitig fotografiert oder gescannt werden.


Teilaufgabe 2

Ausarbeitung von 5 Ideen (Woche 3)

Auf Basis der Recherche entwickeln Sie nun unterschiedliche Ansätze für ein mögliches Thing That Sounds. In dieser Phase geht es ausdrücklich um Breite und Variation und noch nicht um die detaillierte Ausarbeitung einer einzelnen Lösung.

Entwickeln Sie fünf deutlich voneinander unterscheidbare Ideen.

Die Ideen können beispielsweise unterschiedliche Aspekte untersuchen:

Für jede der fünf Ideen erstellen Sie:

Die fünf Ideen sollen sich nicht lediglich durch ihre äußere Form unterscheiden, sondern möglichst unterschiedliche Funktionen, Nutzungssituationen oder Interaktionskonzepte untersuchen.

Die Ideen werden im Seminar vorgestellt, diskutiert und bewertet. Anschließend wird ein Ansatz für die weitere Bearbeitung ausgewählt.


Teilaufgabe 3

Conceptual Design / Konzeptentwicklung (Wochen 4–6)

Eine der fünf Ideen wird nun zu einem belastbaren Konzept weiterentwickelt. Entscheidend ist dabei nicht nur, was gestaltet wird, sondern warum das Produkt sinnvoll ist, für wen es entwickelt wird und wie eine Person damit interagiert.

Arbeiten Sie dabei mit dem Template der Projekt Model Canvas.

Dokumentieren Sie Varianten und verworfene Ansätze ebenfalls. Diese sind ein wichtiger Bestandteil des Designprozesses.


Teilaufgabe 4

Scheme Design / Design Development – Schematisches Design / Designentwicklung (Wochen 7–10)

Aufbauend auf dem entwickelten Konzept werden nun die wesentlichen funktionalen, formalen und interaktiven Bestandteile des Produktes definiert. Ziel ist es, aus der konzeptionellen Idee ein nachvollziehbares Gesamtsystem zu entwickeln.

Arbeiten Sie iterativ. Erkenntnisse aus Modellen und Tests sollen sichtbar in die nächste Version des Entwurfs einfließen.

Am Ende dieser Phase sollte klar sein, wie das Produkt grundsätzlich aussieht, funktioniert und benutzt wird.


Teilaufgabe 5

Detailed Design – Ausformulierung und Gestaltung von Details (Wochen 11–14)

In der Detailed-Design-Phase wird das Produkt auf Basis des Scheme Designs gestalterisch und funktional weiter ausgearbeitet. Ziel ist ein möglichst überzeugender finaler Prototyp.

Der finale Prototyp kann aus unterschiedlichen Bestandteilen bestehen. Einzelne technische Funktionen können beispielsweise durch einen Funktionsprototyp demonstriert werden, während Form und Erscheinungsbild über einen Look-Like Prototype vermittelt werden.

Am Ende dieser Phase sollten vorliegen:


Teilaufgabe 6

Dokumentation (Woche 15)

Das Projekt wird so dokumentiert, dass sowohl das finale Ergebnis als auch der Entwicklungsprozess nachvollziehbar werden.

Nutzen Sie hierfür vor allem Materialien, die bereits während des Semesters entstanden sind: Fotografien, Scribbles, Storyboards, Diagramme, Renderings, Concept Images, Modelle und Prototypen.

Die Dokumentation umfasst:

Plakat

Das Projekt wird zusätzlich auf einem Poster dokumentiert. Das Poster soll das Projekt auch für Personen verständlich machen, die weder am Kurs teilgenommen haben noch den Projektkontext kennen.

Es sollte insbesondere folgende Fragen beantworten:

Verwenden Sie wenige, dafür aussagekräftige Bilder und kurze, verständliche Texte. Vermeiden Sie unnötigen Fachjargon.

Die konkreten Vorgaben zu Template, Format, Bildgrößen und Abgabe werden im Verlauf des Semesters bekannt gegeben.


Teilaufgabe 7

Präsentation (Woche 16)

In der Abschlusspräsentation wird das Projekt als zusammenhängender Designprozess vorgestellt. Es soll nicht ausschließlich das finale Produkt gezeigt werden. Entscheidend ist vielmehr, nachvollziehbar zu machen, wie und warum sich das Projekt im Verlauf des Semesters entwickelt hat.

Die Präsentation umfasst:

Verwenden Sie möglichst wenig Text auf den Slides. Bilder, Skizzen, Diagramme und Fotografien sollen groß und verständlich dargestellt werden. Die Präsentation soll den gesprochenen Vortrag unterstützen und nicht ersetzen.

Üben Sie die Präsentation vorab und achten Sie auf die vorgegebene Präsentationszeit.

Reflexion und Abschluss

Zum Abschluss soll das eigene Ergebnis kritisch reflektiert werden: