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teaching:ba:create:ct102:semester-schedule:20-10-26 [2026/10/20 06:17] – Leonie Winkelmannteaching:ba:create:ct102:semester-schedule:20-10-26 [2026/10/27 08:20] (current) – [Hausaufgabe] Leonie Winkelmann
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 ===== Referate ===== ===== Referate =====
  
-  - Referat 1 (Paul): "Der Mensch als Maß im japanischen Raum" verschoben auf kommende Woche) +  - <del>Referat 3 (Yuni): "James Turrell – Atmosphäre" => Wie gestaltet James Turrell Wahrnehmung mit Licht, Farbe und Raum? Vorstellung ausgewählter Arbeiten und Untersuchung der Frage, wie sich die Wahrnehmung eines Raumes durch Licht und Farbe verändern lässt.</del> 
-  - Referat 3 (Yuni): "James Turrell – Atmosphäre" => Wie gestaltet James Turrell Wahrnehmung mit Licht, Farbe und Raum? Vorstellung ausgewählter Arbeiten und Untersuchung der Frage, wie sich die Wahrnehmung eines Raumes durch Licht und Farbe verändern lässt.+  - Referat 1 (Paul): "Der Mensch als Maß im japanischen Raum" 
 + 
 +Zentrale Aussage: Raummaße entstehen aus dem Zusammenspiel von Körper, Alltagspraktiken und Bauweise. 
 + 
 +  - [[extras:wissikon:design_kunstgeschichte:ken|Ken]] und [[extras:wissikon:design_kunstgeschichte:tatami|Tatami]] als zusammenhängendes Maßsystem verstehen. Ken bezeichnet ein architektonisches Achsmaß beziehungsweise den Abstand zwischen Stützen; als Längenmaß liegt es häufig bei etwa 1,82 Metern. Die Tatami ist eine Bodenmatte mit dem typischen Seitenverhältnis 1:2. Beide gehören zur modularen Ordnung traditioneller japanischer Architektur. Die Maße variieren jedoch historisch und regional. 
 +  - Den Körper über seine Handlungen betrachten => Der Bezug zum Menschen wird besonders beim Sitzen, Knien, Liegen und Schlafen auf dem Boden deutlich. Die Tatami ist zugleich Bodenbelag und unmittelbar genutzte Aufenthaltsfläche. Gestalterische Leitfrage: Wie verändert sich ein Raum, wenn das Leben überwiegend auf Bodenniveau stattfindet? 
 +  - Vom einzelnen Modul zum gesamten Raum denken => Anzahl und Anordnung der Matten strukturieren den Grundriss. Unterscheidung zu Stützenraster, in das Matten eingepasst werden, und Planung von den Mattenmaßen. 
 +  - Die Verbindung von Raster und flexibler Nutzung zeigen => Verschiebbare Raumteilungen und bewegliche Ausstattung ermöglichen unterschiedliche Nutzungen derselben Fläche. An einem Beispiel lässt sich zeigen, wie ein Raum zum Aufenthalt, Essen und Schlafen dienen kann. Das feste Maßsystem unterstützt damit eine veränderliche Nutzung. 
 +  - „Der Mensch als Maß“ kritisch hinterfragen => Ken und Tatami sind nicht unmittelbar aus einem universellen menschlichen Körper abgeleitet.  Vermittelt werden sollte vielmehr: Maßsysteme verbinden körperliche Bedürfnisse mit kulturellen Konventionen und konstruktiven Regeln. Als Vergleich mit dem Modulor bietet sich die Frage an, welche Lebensweisen ein Entwurf jeweils voraussetzt. 
  
 ===== Besprechung der Ergebnisse der Hausaufgaben ===== ===== Besprechung der Ergebnisse der Hausaufgaben =====
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-====== Aufgabe: Farbregel für das System ======+===== Aufgabe: Farbregel für das System =====
  
 **Ziel:** Das eigene System bekommt eine Farbregel. Die Farbe wird nicht ausgesucht, sondern aus Zahlen berechnet, und sie bedeutet etwas. Sie soll auch ohne Farbsehen lesbar bleiben. **Ziel:** Das eigene System bekommt eine Farbregel. Die Farbe wird nicht ausgesucht, sondern aus Zahlen berechnet, und sie bedeutet etwas. Sie soll auch ohne Farbsehen lesbar bleiben.
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 Hilfsmittel: [[extras:codikon:p5js:farbregel-generator|Farbregel-Generator]] (zeigt Versätze, Hue-, HSB- und Hex-Werte und den Code) Hilfsmittel: [[extras:codikon:p5js:farbregel-generator|Farbregel-Generator]] (zeigt Versätze, Hue-, HSB- und Hex-Werte und den Code)
  
-===== Starter-Sketch ===== 
- 
-Der Sketch zeigt zwölf Kreise in einer Farbregel. Die Zeilen im ''draw()'' mit dem Platzhalter durch das eigene System ersetzen. Taste ''g'' schaltet zwischen Farbe und Graustufen um. 
- 
-<code> 
-let basisHue = 20; 
-const harmonien = { 
-  komplementaer: [0, 180], 
-  analog: [-30, 0, 30], 
-  triadisch: [0, 120, 240], 
-  tetradisch: [0, 60, 180, 240] 
-}; 
-let wahl = 'triadisch'; 
-let grau = false; 
- 
-function setup() { 
-  createCanvas(600, 600); 
-  colorMode(HSB, 360, 100, 100); 
-  noStroke(); 
-} 
- 
-function farbe(gruppe) { 
-  const v = harmonien[wahl]; 
-  const h = (basisHue + v[gruppe % v.length] + 360) % 360; 
-  return color(h, 80, 90); 
-} 
- 
-function draw() { 
-  background(0, 0, 100); 
-  // Platzhalter: durch das eigene System ersetzen 
-  for (let i = 0; i < 12; i++) { 
-    fill(farbe(i)); 
-    circle(80 + i * 40, height / 2, 30); 
-  } 
-  if (grau) filter(GRAY); 
-} 
- 
-function keyPressed() { 
-  if (key === 'g') grau = !grau; 
-} 
-</code> 
  
 ===== Hinweise ===== ===== Hinweise =====
  
-  * Gleiche Sättigung und Helligkeit bedeuten nicht gleich hell im Graustufenbild: Ein gelbes und ein blaues Hue erscheinen in Grau sehr unterschiedlich hell. +  * Gleiche Sättigung und Helligkeit bedeuten nicht gleich hell im Graustufenbild: Ein gelbes und ein blaues Hue erscheinen in Grau sehr unterschiedlich hell 
-  * Hue mit ''% 360'' begrenzen, sonst kippen negative oder große Werte. +  * Hue mit ''% 360'' begrenzen, sonst kippen negative oder große Werte 
-  * Im selben Sketch nicht RGB- und HSB-Werte mischen, ''colorMode'' gilt global. +  * Im selben Sketch nicht RGB- und HSB-Werte mischen, ''colorMode'' gilt global 
-  * Höchstens drei bis vier Farben verwenden, mehr sind kaum noch zu unterscheiden. +  * Höchstens drei bis vier Farben verwenden, mehr sind kaum noch zu unterscheiden 
-  * Der Hintergrund gehört zur Regel, Hue und Kontrast hängen davon ab.+  * Der Hintergrund gehört zur Regel, Hue und Kontrast hängen davon ab
  
 ===== Hausaufgabe ===== ===== Hausaufgabe =====
  
-Drei Fassungen derselben Farbregel (zwei Harmonien, eine Okabe-Ito-Palette), jeweils normal, in Graustufen und mit Farbsehschwäche-Simulation. Entscheiden, welche Fassung die Bedeutung am besten trägt, und die Farbregel auf der Systemkarte ergänzen. Antestat in KT-04: Tausch der Karten.+Farbe auf das eigene System anwenden: Drei Fassungen derselben Farbregel (zwei Harmonien, eine [[https://conceptviz.app/blog/okabe-ito-palette-hex-codes-complete-reference|Okabe-Ito-Palette]]), jeweils normal, in Graustufen und mit Farbsehschwäche-Simulation. Entscheiden, welche Fassung die Bedeutung am besten trägt.
  
-**Hausaufgabe** 
-  * Das System mit einer Farbregel erweitern (Start-Winkel, Versatz, feste Sättigung und Helligkeit, Bedeutung der Farbe) 
-  * Drei Fassungen: zwei Harmonien und eine [[https://conceptviz.app/blog/okabe-ito-palette-hex-codes-complete-reference|Okabe-Ito-Palette]], jeweils normal, in Graustufen und mit Farbsehschwäche-Simulation prüfen 
-  * Entscheiden, welche Fassung am besten trägt 
  
/var/www/vhosts/ct-lab.info/wiki.ct-lab.info/data/attic/teaching/ba/create/ct102/semester-schedule/20-10-26.1792477045.txt.gz · Last modified: by Leonie Winkelmann