Was beschreibt Hick's Law?
User treffen in digitalen Produkten ständig Entscheidungen: Sie wählen einen Menüpunkt, klicken auf einen Call-to-Action, filtern Inhalte oder entscheiden sich für den nächsten Schritt in einem Prozess. Je mehr Optionen in einem Moment sichtbar und zu bewerten sind, desto mehr mentale Verarbeitung ist nötig.
Dabei ist nicht nur die Anzahl der Optionen relevant, sondern auch deren Verständlichkeit. Fünf unklare, ähnlich benannte Möglichkeiten können belastender sein als drei gut unterscheidbare und sinnvoll priorisierte Wege. Gute UX reduziert deshalb nicht blind, sondern strukturiert Auswahl so, dass sie leichter erfassbar wird.