Was beschreibt Occam's Law?
User profitieren von Lösungen, die ohne unnötige Komplikation zum Ziel führen. Dabei geht es nicht darum, alles maximal zu vereinfachen oder wichtige Funktionen zu entfernen. Entscheidend ist vielmehr, dass zusätzliche Schritte, Optionen oder Elemente nur dann erscheinen, wenn sie wirklich nötig sind.
In der UX ist das besonders relevant, weil Komplexität schnell aus Gewohnheit entsteht: zusätzliche Felder, doppelte Hinweise, mehrere gleichzeitige Wege oder unnötig technische Sprache. Occam's Law fordert dazu auf, jede dieser Entscheidungen zu prüfen: Hilft sie wirklich, oder macht sie die Nutzung nur komplizierter?