Was beschreibt Tesler's Law?
Manche Aufgaben sind komplex, weil ihr Inhalt komplex ist. Ein Buchungsprozess, eine Konfiguration, ein Antrag oder eine professionelle Softwarefunktion lässt sich nicht vollständig in etwas vollkommen Einfaches verwandeln. Die Komplexität bleibt vorhanden, auch wenn sie nicht immer sichtbar ist.
Für UX bedeutet das: Die entscheidende Frage ist nicht, ob Komplexität existiert, sondern wo sie getragen wird. Ein gutes System übernimmt Routine, Berechnung, Vorauswahl und Struktur dort, wo das sinnvoll ist. Gleichzeitig muss es dem User genug Kontrolle und Transparenz lassen, damit wichtige Entscheidungen nachvollziehbar bleiben.