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 | **Ergebnis** | Eine begründete Fragestellung bzw. ein klarer Ausgangspunkt für den weiteren Prozess. | Unterschiedliche mögliche Lösungsansätze und eine begründete Auswahl für die Weiterentwicklung. | Ein zunehmend konkreter Entwurf bzw. Prototyp, der getestet und weiterentwickelt werden kann. | Eine nachvollziehbare Darstellung davon, wie sich Fragestellung, Prozess und Ergebnis entwickelt haben. | | **Ergebnis** | Eine begründete Fragestellung bzw. ein klarer Ausgangspunkt für den weiteren Prozess. | Unterschiedliche mögliche Lösungsansätze und eine begründete Auswahl für die Weiterentwicklung. | Ein zunehmend konkreter Entwurf bzw. Prototyp, der getestet und weiterentwickelt werden kann. | Eine nachvollziehbare Darstellung davon, wie sich Fragestellung, Prozess und Ergebnis entwickelt haben. |
 | **Iteration** | Neue Erkenntnisse können jederzeit zusätzliche Recherche oder eine neue Problemdefinition notwendig machen. | Erkenntnisse aus Prototyping und Tests können jederzeit neue Ideen auslösen. | **Make → Test → Reflect → Iterate ↺**; bei Bedarf zurück zu Ideate! oder Discover!. | Feedback und Reflexion können neue Fragen aufwerfen und eine weitere Iteration auslösen. | | **Iteration** | Neue Erkenntnisse können jederzeit zusätzliche Recherche oder eine neue Problemdefinition notwendig machen. | Erkenntnisse aus Prototyping und Tests können jederzeit neue Ideen auslösen. | **Make → Test → Reflect → Iterate ↺**; bei Bedarf zurück zu Ideate! oder Discover!. | Feedback und Reflexion können neue Fragen aufwerfen und eine weitere Iteration auslösen. |
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 +Nachfolgende Visualisierungen bauen auf der Prozessbeschreibung aus dem Buch //Research Methods for Product Design// (Alex Milton & Paul Rodgers, 2013) auf.
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 +{{ :extras:wissikon:design-development:iterativer_design_prozess_vs_linearer_prozess.png?direct |}}
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 +Obige Abbildung: Schleifendiagramm eines iterativen Design-Prozesses: Von einer Aufgabe (TASK) aus wächst eine Kette gepunkteter Schleifen mit den Stationen looking, asking, learning, prototyping, testing und evaluating, bis sie in ein Ergebnis (RESULT) mündet. Die zunehmende Schleifengröße steht für wachsenden Erkenntnisgewinn pro Iteration. Die vielen grau abgeblendeten RESULT-Zeilen neben dem hervorgehobenen Ergebnis verweisen auf die Bandbreite möglicher Ausgänge, die ein rein linearer Weg (die gestrichelte gerade Linie darunter) verfehlen würde.
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 +{{ :extras:wissikon:design-development:design_prozess_iterative_schleife.png?direct |}}
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 +Obige Abbildung: Dargestellt ist eine einzelne Iterationsschleife mit vier aufeinanderfolgenden Stationen, die vor dem Übergang in die Umsetzung durchlaufen werden. Die gepunktete Linie kommt von links, steigt rechts auf, umläuft den Kreis gegen den Uhrzeigersinn, kreuzt beim Abstieg ihren eigenen Verlauf und führt nach rechts in //Implement//((The Art of Innovation: Lessons in Creativity from IDEO, America's Leading Design Firm. Kelley, Tom & Littman, Jonathan, 2001, New York)).
 +  - **Understand:** Erschließung des Ausgangsrahmens, also Aufgabenstellung, Kontext, Markt, Technologie und Rahmenbedingungen. Dieser Schritt schafft die Grundlage, auf der die anschließende Beobachtung gezielt geplant werden kann.
 +  - **Observe:** Beobachtung realer Menschen in realen Nutzungssituationen. Gesammelt werden Verhalten, Kontext und Feedback, qualitativ (Beobachtung, Gespräch) wie quantitativ (Nutzungsdaten, Messwerte), und daraus werden Muster, Bedürfnisse und Problemstellen abgeleitet.
 +  - **Visualize:** Die gewonnenen Erkenntnisse werden in Konzepte übersetzt und extern sichtbar gemacht, als Skizze, Szenario, Diagramm, Modell oder Prototyp. Erst dadurch werden sie kommunizierbar und überprüfbar.
 +  - **Review:** Die Visualisierung wird anhand von Zielen, Kriterien oder Stakeholder-Feedback bewertet und verfeinert. Das Ergebnis entscheidet, ob eine weitere Iteration erforderlich ist oder ausreichend Sicherheit für die Umsetzung besteht.
 +Die Abbildung zeigt nur einen Durchlauf. Dass die Schleife bei Bedarf mehrfach durchlaufen wird, ist im Bild nicht eingezeichnet, ergibt sich aber aus dem Modell.
  
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