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Einführung in Interaction Design (IxD)

Interaction Design, kurz IxD, beschäftigt sich mit der Gestaltung von Interaktionen zwischen Menschen und digitalen Systemen. Im Zentrum steht die Frage, wie Benutzer*innen mit Technologien kommunizieren und wie diese Interaktionen strukturiert, verständlich und sinnvoll gestaltet werden können.

Interaction Design ist ein eigenständiges Fachgebiet, das eng mit UX Design und UI Design verknüpft ist, sich jedoch vorrangig auf das Verhalten und die dynamischen Abläufe in der Mensch-Computer-Interaktion konzentriert.

Was ist Interaction Design?

Interaction Design untersucht und gestaltet:

Im Mittelpunkt steht das Nutzerverhalten im Dialog mit dem System – vom einfachen Buttonklick bis zu komplexen Nutzungsszenarien.

Ziele des Interaction Designs

Interaction Design verfolgt das Ziel, Interaktionen so zu gestalten, dass sie:

Interaction Design im Gestaltungsprozess

Interaction Design ist ein zentraler Bestandteil nutzerzentrierter Entwicklungsprozesse. Typische Aktivitäten umfassen:

  1. Nutzungsszenarien und Use Cases: Beschreibung typischer Anwendungssituationen.
  2. User Flows und Interaktionsdiagramme: Modellierung möglicher Handlungspfade.
  3. Wireframes und Prototypen: Visualisierung der Interaktionen in frühen Designphasen.
  4. Motion Design und Microinteractions: Gestaltung kleiner, gezielter Reaktionen auf Nutzerverhalten.
  5. Evaluation und Testing: Erprobung der Interaktionen auf Verständlichkeit, Effizienz und Relevanz.

Interaction Design ist iterativ, d. h. es wird wiederholt getestet und angepasst.

Abgrenzung zu verwandten Disziplinen

Interaction Design ist verwandt mit, aber abzugrenzen von:

Interaction Design ist stärker praxis- und gestaltungsorientiert und schlägt die Brücke zwischen Technik, Gestaltung und menschlichem Verhalten.

Fazit

Interaction Design ist ein zentrales Element erfolgreicher digitaler Produkte. Es sorgt dafür, dass Technologie nicht nur funktioniert, sondern auch sinnvoll, verständlich und angenehm erlebbar wird. Durch die Gestaltung der Interaktionen wird festgelegt, wie sich ein System „anfühlt“ – ob es träge, präzise, verspielt oder professionell wirkt. Gute Interaktionsgestaltung ist daher entscheidend für die Qualität der Mensch-Technik-Beziehung.