teaching:ba:create:ct102:semester-schedule:13-10-26
Table of Contents
Einordnung in Semesterablauf: https://wiki.ct-lab.info/lib/exe/fetch.php/teaching:ba:create:ct102:overview-ct102.png
Grundlagen Digitale Medien
Creative Technologies – Bachelor-Kurs
Prof. Felix Beck, Leonie Winkelmann
WiSe 2026-27
Seminaristischer Unterricht
Referate
- Wie präsentiere ich richtig? ⇒ Listen der Erfahrungen…
- Referat 1 (Paul): “Der Mensch als Maß im japanischen Raum” verschoben auf kommende Woche)
- Referat 2 (Emily): “Der Modulor – Le Corbusier” ⇒ Was ist der Modulor und welche Idee steckt hinter diesem Proportionssystem? Wie verbindet Le Corbusier menschliche Körpermaße (und entsprechende Kritik), Mathematik und Gestaltung? Vorstellung des Systems und ausgewählter Anwendungen in Architektur und Design.
Besprechung der Ergebnisse der Hausaufgaben
- Besprechung der Ergebnisse zu Mini-Challenge 1B: Mondrian in Motion (Fokus nicht nur auf technischen Lösungen, sondern wie wir die Ergebnisse wahrnehmen. Was machen Position, Größe, Farbe, Flächenaufteilung, Bewegung, Geschwindigkeit, etc.)
Hausaufgaben zur kommenden Woche
- Mini-Challenge 2A basierend auf den RGB-Arbeiten des Künstlerduos Carnovsky. Aufgabe ist es einen DIN-A3-Ausdruck mit Multi-Layer-Komposition zu entwickeln, in der sich drei Bildmotive sinnvoll überlagern. Dokubox nicht vergessen!
Praktikum
- Anwesenheitsliste
- Antestat: Vorstellung der entwickelten Systeme
- Eine Variable ist Information: Funktion, Lesbarkeit, Konkurrenz an zwei bis drei Beispielen
- Aufgabe und Matrix erklären
Systemerweiterung Teil 1
- Bestandsaufnahme: dein System (statisch, bewegt oder interaktiv?) und eine Liste, welche Parameter sich verändern
- Parameter-Labor: Fünf Variablen à 5 Minuten:
- Wert ändern (Extremwerte, immer nur eine Variable)
- Beobachten
- Funktion festlegen (aus dem Katalog)
- Matrixzeile ausfüllen
- Standbild-Test: Pausiere oder mache einen Screenshot, ist die Struktur im Standbild noch lesbar? Tausche Figur und Grund und prüfe es erneut
Funktionskatalog
- Position: Ordnung (wer gehört zusammen?), Zustand (links/rechts = vorher/nachher), Reaktion (Abstand zur Maus), Ziel oder Anziehung
- Skalierung: Wichtigkeit, Energie oder Lautstärke, Alter oder Wachstum, Nähe (Tiefe)
- Rotation: Richtung, Zustand (offen/geschlossen), Tempo, Blickrichtung oder Aufmerksamkeit
- Wiederholung: Menge oder Dichte, Gedächtnis (Spur), Takt, Zugehörigkeit
- Rhythmus: Tempo oder Puls, Struktur, Erwartung und Bruch (Signal), Zeitgeber
- Helligkeit: Fokus, Alter (Verblassen), Energie, Zustand an/aus
- Überlagerung: Spur, Tiefenreihenfolge, Ereignis (Überlappung löst etwas aus), Verdichtung
- Farbe: Kategorie, Zustand oder Signal, Richtung, Zugehörigkeit
| Wirkung | Kopplung (woran hängt es?) | Funktion (Rolle im System) | Konflikt | Lesbar ohne Erklärung? | |
|---|---|---|---|---|---|
| Position | Module liegen auf Kreisbahnen um einen gemeinsamen Mittelpunkt, gleichmäßig verteilt | Mittelpunkt folgt der Mausposition, Radius wächst mit der Nummer des Moduls | Zugehörigkeit (alle gehören zur Maus) und Reaktion | Position und Rotation konkurrieren: Kreisen ist schon Drehung, bei kleinem Radius überlappen die Module | Ja, „alle folgen der Maus“ ist nach wenigen Sekunden erkennbar, der wachsende Radius eher nicht |
| Skalierung | |||||
| Rotation | |||||
| Wiederholung | |||||
| Rhythmus |
Beispiel: Module kreisen um die Maus. Helligkeit hängt vom Abstand zur Maus ab (Funktion: Fokus). Überlagerung bleibt als Spur stehen (Gedächtnis). Farbe zeigt nur das Bruch-Modul (Signal). Konflikt: Die Spur schluckt die Gegenform.
Aufgabe/Antestat
Systemerweiterung Teil 2
- Passe die Matrix an und füge Helligkeit, Überlagerung (Transparenz) und Farbe hinzu, teste auch hier wie sich dein System verändert und fülle die Matrix aus
Links
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