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CT102 Grundlagen Digitale Medien

Der Kurs Grundlagen Digitale Medien führt in grundlegende Prinzipien der Gestaltung, Wahrnehmung und Interaktion digitaler Medien ein. Die Studierenden untersuchen, wie digitale Inhalte wahrgenommen, verstanden und genutzt werden und wie gestalterische Entscheidungen deren Wirkung beeinflussen.

Im Mittelpunkt stehen grundlegende Eigenschaften und Ausdrucksformen digitaler und interaktiver Medien. Dazu gehören unter anderem Form, Farbe, Typografie und Komposition sowie Bewegung, Zeit, Klang und Interaktion. Anhand von Beispielen und eigenen Experimenten lernen die Studierenden, diese Gestaltungsmittel gezielt einzusetzen und ihre Wirkung zu analysieren und zu reflektieren.

Der seminaristische Unterricht und das Praktikum sind thematisch eng miteinander verzahnt. Im Praktikum werden Themen anhand praktischer Übungen vorgestellt und bearbeitet, im seminaristischen Unterricht werden gestalterische Prinzipien besprochen, anhand von Beispielen untersucht und diskutiert. Ergänzend bearbeiten die Studierenden im Selbststudium kompakte Mini-Challenges, deren Ergebnisse im seminaristischen Unterricht vorgestellt und gemeinsam reflektiert werden.


Modulbezeichnung: CT102 Grundlagen Digitale Medien / Download Modulbeschreibung
Angebot für folgende Studiengänge: B.Sc. Creative Technologies
Kategorie: Pflichtmodul (1. Semester)
Leistungspunkte (Credits): 5 CP
Kursdauer: 16 Wochen
Kontaktzeit (Zeitstd./Woche): 4 Std./Woche
Selbststudium (Zeitstd./Woche): 6 Std./Woche
Workload gesamt: 150 Std.
Sonstiges: -


WiSe 2026/27

  • Termine Seminaristischer Unterricht (Prof. Beck)
  • Termine Praktikum (Leonie Winkelmann)
  • Referate
  • Mini-Challenges
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Termine Seminaristischer Unterricht (Prof. Beck)

Im seminaristischen Unterricht werden grundlegende Prinzipien digitaler Mediengestaltung eingeführt, anhand von Beispielen untersucht und gemeinsam diskutiert. Die Themen reichen von Form, Farbe und Typografie über generative Systeme, Bewegung und Klang bis zu Interaktion und räumlicher Gestaltung.

Ein wichtiger Bestandteil des seminaristischen Unterrichts ist die gemeinsame Besprechung der Mini-Challenges. Die Aufgaben werden im Selbststudium bearbeitet und im jeweils folgenden Termin vorgestellt, miteinander verglichen und reflektiert.

Ergänzend finden Referate der Studierenden sowie thematisch passende Projektbeispiele statt.

WiSe 2026/27

Datum Thema Inhalte Referat Mini-Challenge
00Di., 29.09.2026Kick-OffEinführung in den Kurs
Grundlagen digitaler Mediengestaltung
Vorstellung Mini-Challenges und Dokumentationsbox
Einführung Creative Coding mit p5.js
––
01Di., 06.10.202601 Form & Composition IForm als gestalterisches Grundelement
Punkt, Linie und Fläche
Proportion, Position und visuelles Gewicht
Komposition mit geometrischen Grundformen
Einführung in Piet Mondrians Kompositionsprinzipien
–Teilaufgabe 1A
02Di., 13.10.202601 Form & Composition IIBesprechung und Vergleich der p5.js-Kompositionen
Variation, Balance und visuelle Spannung
Von der statischen Komposition zum veränderbaren System
Input und Veränderung als gestalterisches Prinzip
Der Modulor – Le CorbusierTeilaufgabe 1B
03Di., 20.10.202602 Color & Perception IFarbe und Wahrnehmung
Farbwirkung und Farbkontraste
Überlagerung und Wechselwirkung von Farben
Farbe als Mittel zur Trennung und Verbindung visueller Informationen
James Turrell – AtmosphäreTeilaufgabe 2A
04Di., 27.10.202602 Color & Perception IISehen als Wahrnehmungsprozess
Kontextabhängigkeit visueller Wahrnehmung
Sehphänomene und optische Täuschungen
Farbe, Helligkeit, Kontrast, Form und Bewegung als Wahrnehmungsphänomene
RGB-CMY KINETIC – ART+COM StudiosTeilaufgabe 2B
05Di., 03.11.202603 Typography ISchrift als visuelles System
Schriftfamilien und Schriftschnitte
Größe, Laufweite und Zeilenabstand
Lesbarkeit und Wahrnehmung von Schrift
Chauvet-HöhleTeilaufgabe 3A
06Di., 10.11.202603 Typography IISchrift als Form
Größe, Gewicht und Kontrast
Wiederholung, Überlagerung, Anschnitt und Transformation
Typografie zwischen Information und visueller Ausdrucksform
Piktogramme – Otl AicherTeilaufgabe 3B
07Di., 17.11.202604 Generative Systems IVom einzelnen Entwurf zum Gestaltungssystem
Regeln und Parameter
Veränderbare Eigenschaften visueller Elemente
Steuerung visueller Systeme
Gerrit Rietveld – Rot-Blauer Stuhl und Rietveld-Schröder-HausTeilaufgabe 4A
08Di., 24.11.202604 Generative Systems IIVariation und Emergenz
Wiederholung und Zufall
Kontrollierter Zufall als Gestaltungsmittel
Verhältnis von Regel, Kontrolle und unerwartetem Ergebnis
–Teilaufgabe 4B
09Di., 01.12.202605 Motion & Time IVom Einzelbild zur Bewegung
Bildfolge und Wahrnehmung von Bewegung
Loop und Wiederholung
Zoetrop und frühe Bewegtbildsysteme
Camera Obscura und die Anfänge der FotografieTeilaufgabe 5A
10Di., 08.12.202605 Motion & Time IIGrundlagen der Animation
Timing
Squash & Stretch
Anticipation
Follow Through
Bewegung als gestalterisches Ausdrucksmittel
–Teilaufgabe 5B
11Di., 15.12.202606 Sound & Experience IKlang als gestalterisches Material
Rhythmus, Dauer, Wiederholung und Pause
Tonhöhe, Intensität und Kontrast
Klang, Atmosphäre und Wahrnehmung
Delia DerbyshireTeilaufgabe 6A
12Di., 22.12.202606 Sound & Experience IIZusammenspiel von Bild, Bewegung und Klang
Synchronität und Abweichung
Audiovisuelle Beziehungen
Klang als Feedback und Bedeutungsträger
Ryoji IkedaTeilaufgabe 6B
Di., 29.12.2026WeihnachtsferienKein Kurs––
13Di., 05.01.202707 Interaction & Response IGrundprinzipien interaktiver Systeme
Input → Process → Output
Maus, Tastatur und einfache Ereignisse
Zusammenhang zwischen Eingabe und Veränderung
–Teilaufgabe 7A
14Di., 12.01.202707 Interaction & Response IIReaktion und Feedback
Unmittelbares und verzögertes Feedback
Visuelle, auditive und bewegungsbasierte Rückmeldungen
Verständlichkeit des Verhaltens interaktiver Systeme
–Teilaufgabe 7B
15Di., 19.01.202708 Space & Mixed Media IVom Bildschirm in den Raum
Maßstab, Position und Betrachtungsstandpunkt
Projektion als gestalterisches Medium
Verhältnis von digitalem Inhalt und räumlichem Kontext
Es DevlinTeilaufgabe 8A
16Di., 26.01.202708 Space & Mixed Media IIVerbindung digitaler und physischer Medien
Bild, Bewegung, Klang, Objekt und Raum
Mixed-Media-Installationen
Rückblick auf die gestalterischen Mittel des Semesters
–Teilaufgabe 8B
Abgabe:Die vollständige Dokumentationsbox muss spätestens bis zur Deadline am Freitag, den 29.01.2027 um 12 Uhr im Creative Technologies Lab eingereicht werden.

Kursstruktur

Jedes Kurstreffen gliedert sich in Praktikum und seminaristischen Unterricht. Beide beschäftigen sich mit dem gleichen Themenblock, übernehmen dabei jedoch unterschiedliche Funktionen. Im Praktikum werden die Themen durch praktische Übungen vertieft. Dabei werden unterschiedliche analoge und digitale Werkzeuge und Arbeitsweisen eingesetzt, um grundlegende gestalterische Prinzipien praktisch zu untersuchen. Im seminaristischen Unterricht werden die jeweiligen Themen anhand von Beispielen eingeführt, analysiert und diskutiert. Die Ergebnisse der Mini-Challenges werden vorgestellt, miteinander verglichen und gemeinsam reflektiert. Ergänzend finden Referate der Studierenden sowie thematisch passende Projektbeispiele statt.

Über das Semester bearbeiten die Studierenden acht aufeinander abgestimmte Mini-Challenges. Diese werden als Hausaufgaben im Selbststudium bearbeitet. Jede Mini-Challenge besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Teilaufgaben und beschäftigt sich mit einem bestimmten Aspekt digitaler und interaktiver Mediengestaltung. Die Aufgaben sind bewusst kompakt angelegt, sodass unterschiedliche gestalterische Prinzipien, Medienformen und Ausdrucksmöglichkeiten erprobt werden können.

Die Übungen des Praktikums beziehen sich jeweils auf das gleiche Blockthema wie die Mini-Challenges, sind jedoch eigenständige Aufgaben. Sie können Methoden, Werkzeuge und Arbeitsweisen vermitteln, die für die Bearbeitung der Mini-Challenges hilfreich sind, müssen sich aber nicht unmittelbar auf deren Aufgabenstellung beziehen.

Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen einzelner Programme. Digitale und analoge Werkzeuge werden vielmehr eingesetzt, um grundlegende Prinzipien von Wahrnehmung, Gestaltung, Kommunikation und Interaktion praktisch zu untersuchen. Die Themen reichen von Form, Komposition, Farbe und Typografie über generative Systeme, Bewegung und Klang bis zu Interaktion und räumlicher Gestaltung.

Prozess und Ergebnisse der Mini-Challenges werden kontinuierlich in einer Dokumentationsbox gesammelt. Auf diese Weise entsteht über das Semester eine Sammlung unterschiedlicher Medienstudien und Experimente, anhand derer sowohl die behandelten Grundlagen als auch die individuelle gestalterische Entwicklung nachvollziehbar werden. 1)

Literaturempfehlung

Eine Auswahl grundlegender Literatur zu den Themen Wahrnehmung, Form & Visuelle Gestaltung, Farbe, Proportion, Motiv-Time-Sound und Interaction Design.

Siehe auch Top 100 Bücherliste.

Benotungsschema (Prüfungsleistung und Bewertung)

Studierende müssen aus datenschutzrechtlichen Gründen bei allen prüfungsrelevanten Inhalten den persönlichen FH-Account (FH-E-Mail) verwenden.

I. Kursteilnahme (Aktive Teilnahme und Referat) 20%
Es wird erwartet, dass alle Kursteilnehmer*innen pünktlich und gut vorbereitet zum seminaristischen Unterricht und zum Praktikum erscheinen. Dazu gehört, die jeweiligen Aufgaben bearbeitet, vorbereitende Inhalte gelesen bzw. angesehen und die behandelten Themen reflektiert zu haben. Bewertet werden die regelmäßige und aktive Teilnahme, die Qualität der Beiträge zu Diskussionen und Besprechungen, konstruktives Feedback zu den Arbeiten der Kommiliton*innen sowie die regelmäßige Vorstellung und Reflexion eigener Arbeitsergebnisse. Studierende können stichprobenartig aufgefordert werden, ihre individuellen Bearbeitungen und gestalterischen Entscheidungen vorzustellen. (10%)

Referat: Jede*r Studierende hält im Laufe des Semesters ein Referat zu einem vorgegebenen bzw. abgestimmten Thema aus dem Bereich der digitalen und interaktiven Mediengestaltung. Ziel ist es, ein Thema eigenständig zu recherchieren, inhaltlich einzuordnen und verständlich für die Kommiliton*innen aufzubereiten. Bewertet werden inhaltliche Qualität, Verständlichkeit, Struktur, visuelle Aufbereitung und Vermittlung des Themas. Die Themen und Termine werden zu Beginn des Semesters vergeben. Für das Referat muss das Kurstemplate (PowerPoint/Keynote) verwendet werden. Die Präsentationsdauer beträgt maximal 15 Minuten. (10%)

Im Praktikum erfolgt die Teilnahme entsprechend der dort festgelegten An- und Abtestate.

II. Bearbeitung der Mini-Challenges (Prozess, Experiment und gestalterische Qualität) 60%
Über das Semester bearbeiten die Studierenden acht Mini-Challenges zu unterschiedlichen Aspekten digitaler und interaktiver Mediengestaltung. Die Mini-Challenges werden als Hausaufgaben im Selbststudium bearbeitet und bestehen jeweils aus zwei aufeinander aufbauenden Teilaufgaben. Erwartet wird eine intensive und kontinuierliche Auseinandersetzung mit den jeweiligen Aufgabenstellungen. Bewertet wird nicht ausschließlich das Endergebnis, sondern ebenso der nachvollziehbare Arbeits- und Entwicklungsprozess. Eine besondere Rolle spielen Experiment, visuelle und mediale Exploration, Variantenreichtum sowie die bewusste Anwendung der im Kurs behandelten Gestaltungsprinzipien. Die Studierenden sollen unterschiedliche Möglichkeiten erproben, Ergebnisse vergleichen und ihre gestalterischen Entscheidungen nachvollziehbar begründen können. Entwicklungsschritte und Arbeitsergebnisse werden regelmäßig im seminaristischen Unterricht vorgestellt und gemeinsam reflektiert. Die Mini-Challenges werden individuell bewertet.

III. Prüfung (Dokumentation des Lern- und Arbeitsprozesses) 20%
Für die Zulassung zur Prüfung müssen die An- und Abtestate des Praktikums vollständig vorliegen. Die Prüfung erfolgt in Form der Abgabe der Dokumentationsbox. Die vollständige Dokumentationsbox muss spätestens bis Freitag, den 29.01.2027 um 12 Uhr im Creative Technologies Lab eingereicht werden. Die Box führt die im Semester entstandenen Arbeiten zusammen und dokumentiert die Bearbeitung der Mini-Challenges anhand von Skizzen, Screenshots, Fotografien, Diagrammen, Varianten, Notizen, Ausdrucken und weiteren relevanten Arbeitsergebnissen. Neben den Ergebnissen sollen insbesondere Entwicklungsschritte, Experimente, verworfene Varianten und gewonnene Erkenntnisse sichtbar werden. Bewertet werden Vollständigkeit, Nachvollziehbarkeit des Prozesses, Qualität und Vielfalt der Exploration, Reflexion des eigenen Lernprozesses sowie die visuelle und formale Qualität der Dokumentation. Die Dokumentationsbox wird semesterbegleitend geführt und nicht erst zum Semesterende erstellt.
Total 100%
1)

Diese Übersicht zum WiSe 26/27 wurde in etwa ±20 Iterationen mit Hilfe von ChatGPT aus den Kursinhalten und Daten generiert.
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